Umweltmonitoring

Kurzbeschreibung

Daten, Sensoren, Vernetzung und smarte Dienste können Städte und Gemeinden dabei unterstützen, Prozesse effizienter, umweltfreundlicher und bedarfsorientierter zu organisieren. All das kann mit dem Begriff Umweltmonitoring überschrieben werden. Das Gesamtkonzept Umweltmonitoring für Lemgo und das Kalletal bündelt mehrere Einzelprojekte, die miteinander in Verbindung stehen. Die Schwerpunkte in den Projekten bilden dabei der Einsatz von Sensoren, die aktive Unterstützung der Klimaziele und der Klimafolgenanpassungsmaßnahmen in Lemgo und Kalletal sowie Citizen-Science-Ansätze, bei denen Bürger*innen in wissenschaftliche Prozesse mit einbezogen werden.

Das Ziel des Projektes Umweltmonitoring ist es, einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutzschutz zu leisten sowie die Lebensqualität für die Bürger*innen in Lemgo und im Kalletal nachhaltig zu verbessert.

Teilprojekte Umweltmonitoring

Hochwasserinformationssystem

Das Projekt “Hochwasserinformationssystem” soll gefährdete Gebiete im Kalletal und Lemgo vor Starkregen und Hochwasser schützen. Durch die Installation von Sensoren an bestimmten Orten werden Daten gesammelt, die helfen zu verstehen, wie Hochwasser entsteht und wie wirksame Maßnahmen ergriffen werden können. Außerdem soll für die Bürger*innen eine Prognose- und Infofunktion entwickelt werden, damit sie rechtzeitig über Hochwassergefahren informiert werden.         
Das Ziel ist es, Lemgo und das Kalletal sicherer und widerstandsfähiger gegenüber Hochwasser zu machen. Außerdem soll das Projekt ein Vorbild für andere Kommunen sein, die ähnlichen Risiken ausgesetzt sind.

Status: Das Projekt befindet sich im Kalletal in der Umsetzung und in Lemgo in der Planung.

Weitere Anwendungsfälle …

werden unter Beteiligung der Bürgerschaft ausgewählt und durchgeführt.

Status: Die weiteren Anwendungsfälle befinden sich in Planung.

Ziele Umweltmonitoring
  • Daten sollen Lemgo und dem Kalletal dabei helfen, ihre Pläne und Strategien im Bereich Klimaschutz zu entwickeln
  • Umweltdaten werden verwendet, um Ziele festzulegen und die Auswirkungen von ergriffenen Klimaschutzmaßnahmen zu verstehen.
  • Der Citizen-Science-Ansatz beinhaltet, dass Bürger*innen aktiv mitwirken und teilhaben können. Dadurch sollen sowohl die Gemeinschaft gestärkt werden als auch der digitale Raum für viele Bürger*innen ein Stück mehr erlebbar gemacht werden.
  • Das Projekt sammelt gezielt Daten, um den aktuellen Zustand der Umwelt objektiv zu erfassen. Es strebt ein gemeinsames Verständnis für Umweltprobleme an und betont die Dringlichkeit von Maßnahmen.
  • Bildung eines Netzwerks, das eigenmotiviert ist und sich intensiv mit der systematischen Auswertung der gesammelten Daten beschäftigt
Mehrwerte Umweltmonitoring
  • Effektiver Klimaschutz und Ableitung stadtentwicklungspolitischer Maßnahmen auf Grundlage von Daten
  • Klareres Verständnis der Auswirkungen von Klimaschutzmaßnahmen durch Datenanalyse
  • Stärkung der Gemeinschaft durch Beteiligung der Bürger*innen
  • Mehr Menschen können am digitalen Raum teilhaben und Umweltschutz aktiv mitgestalten.
  • Sensibilisierung für verschiedene Umweltthemen
Beteiligung Umweltmonitoring
  • Strategieworkshop Umwelt
  • Weitere Beteiligungsformate, je nach Projektverlauf geplant
  • Weitere Anwendungsfälle werden unter Beteiligung der Bürgerschaft ausgewählt, z.B. mit Umfragen