Lexikon Smart City

An dieser Stelle entsteht ein Lexikon, welches Begriffe rund um das Thema “Smart City” aufgreift und erklärt.

Internet of Things (IoT)

In dem Internet der Dinge (Internet of Things) werden physische Objekte mit der virtuellen Welt verbunden. Was im ersten Augenblick so klingt, als wäre es einem Sci-Fi-Film entnommen, ist schon längst im Alltag angekommen. Unsere Smartphones, die Navigationsgeräte im Auto oder die automatische Heizung, die sich von ganz allein anschaltet, sobald eine bestimmte Raumtemperatur unterschritten wurde. Ein ganz wichtiges Thema ist hier die Sensorik: mithilfe seiner Sinne erfasst der Smartphones, die Navigationsgeräte im Auto oder die automatische Heizung, die sich von ganz allein anschaltet, sobald eine bestimmte Raumtemperatur unterschritten wurde. Ein ganz wichtiges Thema ist hier die Sensorik: mithilfe seiner Sinne erfasst der Mensch seine Umgebung, Maschinen benötigen hierfür Sensoren. Diese werden in weiterverwendbare Daten übersetzt und über ein Netzwerk an eine Software übermittelt – und bei Bedarf direkt den Nutzer*innen aufs Smartphone als lesbare Information. Die Verzahnung von Daten und Geräten ergeben das Internet of Things. Und erleichtern schon heute unseren Alltag.

Open Source

Der Begriff Open Source geht auf die sogenannte Open Source-Software zurück und beschreibt heute einen Code, der für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Das heißt, jeder kann einen Einblick in den Quellcode bekommen und diesen seinen Wünschen und Vorstellungen nach verändern und verteilen. Nicht selten werden Open Source Programme dezentral und durch eine Community entwickelt. Dabei werden häufig kostenlose Angebote für alle Anwender*innen entwickelt: prominente Beispiele stellen das Betriebssystem Linux oder das Internetlexikon Wikipedia dar. Open Source bedeutet dabei aber nicht immer kostenlos, denn es können Gebühren für die ausführende Software erhoben werden vom jeweiligen Anbieter – nicht aber für den Quellcode. Oder, wie es die Community ausdrückt: „Frei (Open) wie in Freiheit, nicht wie in Freibier!“

Smart City

Eine eindeutige Definition für Smart City gibt es noch nicht, aber der Leitgedanke, der dahinter steht, ist folgender: Smart Cities beschäftigen sich mit der Stadtentwicklung im digitalen Zeitalter und wollen diese nachhaltig und integriert gestalten. Mit Hilfe der Smart City Charta sollen die Städte und Kommunen intelligent und zukunftsorientiert ausgerichtet werden und so für alle Bürger*innen lebenswert gestaltet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen computergesteuerte Prozesse herangezogen werden, um Themen wie Energie- und Wasserversorgung, Mobilität und Umwelt Monitoring flächendeckend und intelligent (=smart) an die Bedürfnisse und Lebensweisen der Menschen in einer Stadt (=city) anzupassen. Man erschafft also kluge Städte (=smart cities), die den digitalen Wandel als Vorteil für sich nutzen.

Urban Data (Platform)

Urban Data (Urbane Daten) werden schon seit Langem erhoben: die Datensätze kommen aus allen städtischen Bereichen, darunter zählen u.a. Verkehr, Energie oder Umwelt. Um diese effizient zu nutzen, arbeiten viele Kommunen an der Erstellung von Datenplattformen, auf denen Daten gesammelt und vernetzt werden. Durch die Verknüpfung von bereichs- und fachübergreifenden Daten lassen sich Mehrwerte schaffen, die direkt den Bürger*innen zugutekommen. Dies kann in Form einer App passieren, die passgenau auf die Ansprüche von Bürger*innen zugeschnitten werden kann. Wetter, Müllkalender, Nachbarschaftstreff, Buslinien vor der Haustür – alles schön und übersichtlich verpackt in einer App.