Die Kirche in Langenholzhausen

Diese Seite beschreibt die baulichen und gestalterischen Merkmale der Kirche mit Fotos und Text. Wenn die Kirche geöffnet ist, können Sie die entsprechenden Orte mit Hilfe der Bilder suchen und die Texterklärungen lesen. Viel Freude beim Rundgang.

In der Regel ist die Kirche in den Sommermonaten nach dem Gottesdienst im Rahmen des Kirchcafes von 11.00 bis 12.00 Uhr geöffnet, die Termine der Gottesdienste sehen Sie auf dem Schild am Kirchparkplatz oder unter www.kirchengemeinde-langenholzhausen.de.

Zuvor aber ein kleiner Rückblick in die Vergangenheit:

Die Kirche war von einer wehrhaften Mauer umgeben. Der Turm hatte zunächst die Funktion eines Wehrturmes. Errichtet: vor 1106

aus: Beiträge zur Geschichte der Kirche Langenholzhausen herausgegeben von der Kirchengemeinde Langenholzhausen, 1975

Die Empore oben rechts existiert gegenwärtig nicht mehr.
Die Orgel befand sich an der entgegengesetzten Seite vor dem hohen Mittelfenster im Chorraum.

Fotos: Beiträge zur Geschichte der Kirche Langenholzhausen, S.85

Außen: Das Turmportal ziert ein romanisches Tympanon (Überbrückungsstein) mit einem griechischen Kreuz.

Einer der Strebepfeiler an der Nordseite ist mit 1522 bezeichnet. Die Pfeiler wurden notwendig, um die Lasten des gotischen Gewölbes aufzufangen. Sie haben keine Verbindung zum Mauerwerk und wurden zeitgleich mit dem Bau des Chorraumes und des Gewölbes errichtet. Zuvor war das romanische Kirchenschiff mit einer Holzbalkendecke überspannt.

Die Ostseite ist mit zwei- und dreibahnigen gotischen Maßwerk-fenstern reich gestaltet Die Fenster sind spitzbogenartig angelegt. Im Rahmen der Restaurierung wurde eine Schutzverglasung vor die alten Fenster montiert (energetische Aufwertung). Das bodentiefe Fenster war ursprünglich ein Seiteneingang. Die romanischen Südfenster wurden ebenfalls mit einer Schutzverglasung versehen. Sie belichten das Kirchenschiff.

Innen:

Im Chor sieht man stützende Birnstabrippen. Die verzierten Felder sind Teile eines regelmäßigen Achtecks. Lippische Rose und ein Christuskopf verzieren die Schlusssteine.

Aus dem 3. Viertel des 15. Jahrhunderts) sind Reste von Wandmalereien mit Darstellungen von Heiligen (Georg, Laurentius und Elisabeth) erhalten. Die Rankenmalereien im Chorgewölbe wurden ergänzt. Mit der Reformation wurden große Teile der Wandmalereien mit weißer Farbe überdeckt. Vermutlich befinden sich unter der schlichten Deckfarbe weitere schmückende Bildnisse.

Die Orgel wurde 1752 von Christian Klausing eingebaut und 1860 durch Christian Wilhelm Möhling um ein freies Pedal erweitert. Von 1953 bis 1955 erfolgte eine Erweiterung durch den Gustav Steinmann Orgelbau.1970 wurde die Orgel grundlegend restauriert. Die letzte Restaurierung der Orgel durch Orgelbaumeister Kampherm fand 2018 statt.

Innenansichten der heutigen Kirche

Abschließend hören Sie ein Tondokument von Herrn Schmidt zur jüngsten Restaurierung:

Dorfleben e.V. dankt für grundlegende Informationen Herrn Peter Schmidt aus Kalldorf