Schon seit etwa 5000 v. Chr. haben im Bereich von Langenholzhausen Menschen gelebt. Ein Bronzedolch, gefunden in den Hügelgräbern oberhalb der Luhquelle, ist ein Zeugnis dieser Zeit

Der Turm der Kirche geht auf das 10./11. Jahrhundert zurück

Seit 1244 sind die ersten schriftlichen Nachrichten überliefert.

In mittelalterlicher Zeit gab es drei Ortsteile: Langenholzhausen (um die Kirche), Obernholzhausen (unter dem  Habichtsberg an den Kallequellen) und Niedernholzhausen (Pferdebruch). Die letzten beiden Ortsteile verließ die bäuerliche Bevölkerung 1406 und 1424.

Das Rittergeschlecht de Wend (1450-1563), erwies sich als Wohltäter für unser Dorf.  Ein Gedenkstein in der Kirche zeugt noch heute von  ihrem  Ansehen.

Die Renovierung der Kirche im Jahre 1570 und die Gründung der Schule im Jahre 1571 sind bemerkenswerte Daten in der Geschichte unseres Dorfes.

Der Mühlenbau (1568) hat  den  Ort. weiterentwickelt. Bis zum Brand in jüngster Zeit war der Fachwerkgiebel mit dem Löwenkopf über dem Torbogen und dem prunkvollen Wappen des Grafen Simons VI. eine  besondere  Sehenswürdigkeit.

Im Dreißigjährigen Krieg waren mehrfach Soldaten verschiedener Kriegsparteien in Langenholzhausen einquartiert. Ihre Versorgung brachte die bäuerliche Bevölkerung in große Not.

In  den  Wirren  dieser schlimmen Zeit ereignete sich 1633 eine Brandkatastrophe, die große Teile Langenholzhausens in Schutt und Asche legte. Kirche, Mühle und nur wenige Höfe wurden verschont. Drei Jahre wütete die Pest im Ort und forderte viele Opfer.

Die Doppelbogenbrücke wurde 1819 von der Fürstin Pauline erbaut

Gegen1830 wurde eine Schmiede in Langenholzhausen errichtet

1969 wurde das vormals eigenständige Dorf in die Großgemeinde Kalletal eingegliedert.

(Quelle: Wilhelm Süvern)

Fotos und Zeichnungen aus dem letzten Jahrhundert

Markttag
Kallebrücke bei Biere
Nach dem Brand bei Flörkemeier
Die “alte” Lippische Rose mit Paulinenbrücke
Die “dunkle Zeit” ging auch an Langenholzhausen nicht vorbei.
Maifeier auf der Hauptstraße
Die alten Straßen waren schmal und waren vom Kopfsteinpflaster
geprägt. Sicht auf die alte Langenholzhauser Straße und Anfänge
der Erweiterung.
Elektrifizierung durch Wesertal
Der frühere Verlauf der Haurtstraße war gegenüber heute gänzlich anders. DIe Straßenführung um das Schuhhaus Willer und die Langenholzhauser Straße existierte noch nicht. Vielmehr hatte die Krämerstraße bei der Bäckerei Busch eine wichtige Hauptstraßenfunktion. Von dort rollten die Fuhrwerke über den Bollweg nach Lemgo. (Quelle: Wilhelm Süvern)

Klicke hier, um abschließend einen Bericht von Hans Otto Flörkemeier ( Jahrg.:1929) über die frühere Landwirtschaft zu hören:

Redaktion: Dorfleben e.V. (Tel.: 05264 5120) und Folkert Höfer